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Jahreshauptversammlung 2017Die SG Handball Hamm ist Schnee von gestern: Der ASV-Vorsitzende und Spielgemeinschaftsleiter Friedhelm Degen zog in der Jahreshauptversammlung des Vereins ein positives sportliches und wirtschaftliches SG-Fazit aus den vergangenen vier Jahren. „Wir sind zu einer funktionierenden Handballfamilie zusammengewachsen, doch gleichsam wurde in der jüngsten Vergangenheit auch der Wunsch nach festen Vereinsstrukturen immer lauter. Die Spielgemeinschaft wird nunmehr unter neuer Namensführung im ASV Hamm fortgeführt“, erklärte der Vorsitzende.

Dazu ergänzte im Verlauf der Versammlung auch Frank Scharschmidt weitere Vorteile, die er mit dem neuen Vereinsnamen und mit der festen Vorstandsgliederung verbindet. So sei der Schriftzug ASV Hamm-Westfalen als Marke durch die Bundesligamannschaft vorgegeben. „Von der jüngsten Nachwuchsmannschaft bis hin zum Zweitliga-Team tragen wir nunmehr denselben Namen. Das erleichtert nicht nur die Sponsorensuche, sondern dient auch zur besseren Identifikation innerhalb des Vereins“, erläutert Scharschmidt, der aber auch an den Kernwerten der Spielgemeinschaft anknüpfen will. „Mit unserem Jugendkonzept werden wir unseren Nachwuchs weiter fördern und auch den Damenbereich entsprechend unterstützen. Unterhalb der Bundesligamannschaft wollen wir uns attraktive Spielklassen erhalten, die allen ein breites Spektrum bieten. Den Zuschauern ebenso wie unseren Nachwuchskräften und talentierten externen Spielern, die sich uns anschließen wollen“. Nicht alle Aktiven mit TuS 59-Wurzeln werden sich allerdings dem ASV anschließen. Die fünfte Herrenmannschaft wird beim TuS verbleiben und dort auch in der 1. Handball-Kreisklasse starten. „Mit dem 59ern bleiben wir natürlich freundschaftlich verbunden“, versicherte Friedhelm Degen. Schon beinahe im Eiltempo wurden die Jahresberichte der einzelnen Fachwarte vorgetragen. Den kritischen Worten des Hammer Sportwarts Markus Lehmkemper –„ich erkenne keine Weiterentwicklung bei der Oberliga-Mannschaft“- widersprach Frank Scharschmidt: „Die Truppe hatte mit erheblichen Verletzungsausfällen zu kämpfen. Doch mit dem Ehrgeiz der gestandenen Spieler und dem Einsatz junger Nachwuchskräfte haben wir auch diese schwierigen Saisonphasen gemeistert. Daher bin ich richtig stolz auf die Jungs“, erklärte der Vereinsmanager. „Den Aufstieg in die Oberliga hat unsere 1. Damenmannschaft nach einer spannenden Saison nur knapp verpasst,“ erklärte Inken Sander, die auch den beiden weiteren Damenteams eine erfolgreiche Spielzeit bescheinigte.

Für den Jugendwart Johannes Klusemann stellte Gunnar Wild im Jahresbericht die jüngsten Erfolge in der Aufstiegsrunde und die gezielte Qualifizierung der Nachwuchstrainer in den Vordergrund. „Unsere Jugendmannschaften werden ausschließlich von lizensierten Übungsleitern betreut. Hinzu kommen Spieler aus dem Bundesliga-Kader, die ihre Erfahrungen an die Youngster weiter geben“, berichtet Wild, der auch die Vorgaben des HBL-Jugend-Zertifikates erfüllen will. „Da sind wir auf einem guten Weg“. Für die ASV Marketing GmbH berichtete Franz Dressel. „Unsere hohen, sportlichen Erwartungen haben sich in der letzten Saison nicht erfüllt. Die fatale Auswärtsschwäche des Teams hat uns gefährlich nahe an die Klippe des Abstiegs geführt. Erst in der Schlussphase der Spielzeit konnte die Mannschaft den Hebel noch rechtzeitig wieder umwerfen“, erklärte Dressel, der viel Vertrauen in die Verpflichtung von Kay Rothenpieler als neuen Coach der Mannschaft und sportlichen Leiter setzt. Einen ausgeglichenen Haushaltsplan stellte der Finanzbericht von Heike Neukötter-Faust zum Abschluss der Versammlung vor. Dieser wurde von der Versammlung genehmigt. Ebenso wie die Namensänderung in „ASV Hamm-Westfalen e.V.“ sowie die Erweiterung des Vorstandes um die Position des stellvertretenden Vorsitzenden.