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David WiencekDie Erleichterung war riesengroß bei den Spielern und Trainern der SG Handball Hamm. Nur drei Tage nach der bitteren 29:42 Niederlage beim Oberliga-Zweiten in Spenge bezwangen die Mannen von Coach Tobias Mateina jetzt daheim die TSG AH Bielefeld mit 34:22 (15:10) und rückten in der Tabelle bis auf den neunten Ligaplatz vor. „Das war ein immens wichtiger Sieg der uns zwei wertvolle Punkte beschert hat“, urteilte der Hammer Trainer, der vor dem Treffen noch von einer äußerst undankbaren Aufgabe gesprochen hatte.

Denn Mateina, wusste, dass er gegen den Liga-Fünften nicht mit Kreisläufer Dominik Weigel und dem verletzten Tobias Wesseling, sowie auch nur mit einem angeschlagenen David Wiencek planen konnte. Sein Team hatte der SG-Coach daher mit den beiden A-Junioren Jan Pretzewofsky und Jannis Bihler, sowie mit Landesliga-Kreisläufer Henning Lehmkemper ergänzt. Um so mehr freute sich Mateina nach der Partie, dass er offensichtlich die richtige, personelle Wahl getroffen hatte. „Hennig hat vor allem in der Abwehr richtig stark gespielt, auch als es darum ging, die beiden Bielefelder Shooter Til Kirsch und Leon Prüßner aus dem Spiel zu nehmen“, erklärte der Coach, der auch seine beiden A-Youngster lobte. „Die Jungs haben uns nicht nur ergänzt, sondern auch absolut unterstützt“, freute sich Mateina auch über vier Treffer der beiden A-Junioren. Allerdings gestand der Hammer Coach auch ein, dass Bielefeld wahrlich nicht mit dem stärksten Aufgebot in der Stein-Halle angetreten war. Selbst der 39-jährige, ehemalige ASV-Spieler Mathias Geukes zählte zum Aufgebot der Ostwestfalen. „Wir haben aktuell sieben verletzte Spieler und sind nur mit dem zweiten Anzug hier“, meinte der seit vier Jahren für Bielefeld spielende Akteur, der sich allerdings auch über die vielen Fehler im Spiel seiner Mannschaft ärgerte.

„Da haben wir Hamm zu Konterchancen richtig eingeladen“, erkannte Geukes den Heimerfolg der Spielgemeinschaft zugleich aber auch an. Doch danach hatte es in den Anfangsminuten der Begegnung nicht so recht ausgesehen. Bielefeld war das präsentere Team, agierte selbstbewusst und druckvoll vor allem im Angriff und führte somit keineswegs überraschend mit 3:1 und 4:2. „Wir waren in der Abwehr zu passiv, da war einfach keine Bewegung und zudem passierten uns auch einige dumme Fehler“, war der Hammer Trainer anfangs überhaupt nicht einverstanden mit dem Auftritt seiner Truppe. Erst als Mateina seine Abwehr umstellte, wechselweise Kirsch und Prüßner eng bewachen ließ, kam Bielefeld aus dem Rhythmus. Doch auch bei seinem Team bemerkte der SG-Coach in den folgenden Spielminuten deutliche Verbesserungen. „Wir waren jetzt schneller auf den Beinen, haben uns in der Abwehr die Bälle erkämpft und konnten den Anfangsschwung unserer Gäste zunehmend entkräften“, stellte Mateina bereits Mitte der Spielhälfte fest. Vincent Saalmann, Eike Jungemann und Jan Pretzewofsky hatten bereits zu diesem Zeitpunkt den knappen Rückstand in eine 5:4- und 8:5 Führung umgedreht.

Die Gastgeber waren im Spiel, Bielefeld indes setzte bis zur Hammer 15:10 Pausenführung nur noch sporadisch nach. Endgültig alle Siegeszweifel beseitigten die Hausherren schon kurz nach dem Seitenwechsel. Die Hammer Abwehr stand felsenfest, David Wiencek, Phil Schrage und Vincent Saalmann setzten Bielefeld mit Tempo unter Druck- bis zur 37. Spielminuten stürmten die Hausherren bereits mit 21:12 nach vorn. Doch die Gäste ergaben sich keineswegs ihrem Schicksal. „Wir haben uns auch weiterhin bemüht, doch unsere Kräfte reichten natürlich nicht aus“, urteilte Mathias Geukes. Die Spielgemeinschaft indes blieb weiterhin in der Spur. Mit hohem Tempo im Angriff und einer auch weiterhin sicheren Abwehr. Vor allem durch schnelle Kontertore durch Justin Black, David Wiencek und Phil Schrage schraubten die Hammer ihren Vorsprung über 30:20- bis zum 34:22 Endstand herauf. 

SG: Mechelhoff, Krömer- Pretzewofsky (3), Wiencek (11/4), Lehmkemper, Mrcela (1), Bihler (1), Jungemann (4), M. Schrage (3), Black (3), Herbert (1), Ph. Schrage (3), Saalmann (4).

Oberliga

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