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Luca TrösterDie sorgenvolle Stimmung ist verflogen: Geradezu entspannt und mit Vorfreude sehen die Oberliga-Akteure der SG Handball Hamm dem anstehenden Saisonfinale, am Samstag (18 Uhr/Stein-Halle) gegen die HSG Gevelsberg/Silschede entgegen. Obwohl dem Hammer Trainer Tobias Mateina auch in dieser letzten Partie nur ein absolutes Rumpfteam, dass er mit jungen Kräften aus dem Nachwuchs verstärken wird, zur Verfügung steht. „Wir haben unsere Hausaufgaben bereits in den letzten Wochen gemacht und letztendlich mit dem Sieg über LIT Nordhemmern den Klassenverbleib sichergestellt.

Was natürlich nicht heißen soll, dass wir die Punkte im abschließenden Heimspiel nun abschenken werden“, versichert der SG-Coach. „Auch mit einer arg dezimierten Truppe konnten wir bereits wichtige Zähler einfahren“, hätte Tobias Mateina seine fehlenden Akteure –Wesseling, Schrage, Weigel und Herrmann- zwar liebend gerne an Bord, doch Chancen für einen erfolgreichen Saisonabschluss sieht er allemal. Zumal die Gäste der Hammer Mannschaft nahezu unter den gleichen Bedingungen in der Stein-Halle antreten wie sein eigenes Team. Die in der Tabellen aktuell mit einem Zähler bessere HSG beseitigte alle Zweifel um den Liga-Verbleib erst am letzten Spieltag mit dem 27:24 Heimsieg über Augustdorf. Mit einer ansehnlichen, phasenweise klasse- und begeisternden Leistung erkämpfte sich Gevelsberg den gesicherten 9. Tabellenrang. Die Punkte blieben auch deshalb bei den Süd-Westfalen, weil HSG-Schlussmann Sebastian Olschinka über sich hinauswuchs und gleich mehrfach klarste Augustdorfer Chancen vereitelte. Noch in den Wochen zuvor stand Jörg Müller, der Gevelsberger Coach,  vor ähnlichen Problemen, wie sie auch Tobias Mateina zu genüge kennt. „Wichtige Spieler fielen verletzungsbedingt aus, die HSG rangierte mit uns lange Zeit an der Schwelle zu den Abstiegsrängen“, sieht der Hammer Coach beim Gast durchaus Parallelen zum eigenen Saisonverlauf. Doch auch im fünften Jahr der Liga-Zugehörigkeit haben die Mannen aus dem südlichen Ruhrgebiet ihr Saisonziel erreicht.

„Weil die Truppe eigentlich immer Vollgas-Handball spielt, kollektiv stark agiert und Schwächen des Gegners konsequent ausnutzt“, nennt Tobias Mateina die Stärken des Kontrahenten. Den Hammer 38:23 Hinspielerfolg sieht der SG-Coach indes aus der Wertung. „Da konnten wir mit personeller Unterstützung aus dem Zweitliga-Team des ASV antreten und dementsprechend haben das Ding dann auch locker gewonnen“. Doch diesen Vorteil haben die Gastgeber am Samstag nicht. „Wir spielen beinahe mit einer U 20 Mannschaft. Ergänzt mit Jan Pretzewofsky, Björn Danz und Luca Tröster aus der Jugend. Doch zugleich setzt Mateina auch auf sein Youngster-Team. „Noch vor vierzehn Tagen haben wir gegen LIT Nordhemmern gezeigt, dass mit uns gerechnet werden kann. Mit hohem Tempo und der treffsicheren Achse Eike Jungemann, David Wiencek und Vincent Saalmann konnten wir zwei wichtige Punkte einfahren. Und das wollen wir auch am Samstag gegen Gevelsberg versuchen“, versichert Mateina, der sich einen Erfolg vor der anschließenden Vereins-Party wünscht.

Oberliga

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