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David WiencekIn der Oberliga hat die SG Handball Hamm II das scheinbar Unmögliche möglich gemacht und einen großen- wenn nicht gar den entscheidenden Schritt in Richtung Klassenerhalt getan. Daheim besiegte die Truppe von Coach Tobias Mateina den ostwestfälischen LIT Handball Nordhemmern mit  36:31 (15:15) und das mit einer absoluten Rumpfmannschaft. Nur sechs etatmäßige Stammspieler hatte der Hammer Trainer beisammen- sein Team ergänzte er mit jungen Kräften aus dem Nachwuchs und mit Kreisläufer Henning Lehmkemper aus der Landesliga-Reserve.

Keineswegs gute Aussichten also gegen den Tabellen-Siebten, der mit seiner robusten Mannschaft bislang souverän auftrat und daher auch klarer Favorit des Treffens war. Als am Ende der Partie dennoch ein Hammer Heimsieg feststand, kannte die Freude im Team der Gastgeber natürlich keine Grenzen mehr. Allen voran strahlte Tobias Mateina. „Unsere Willenskraft war heute enorm. Satte 36 Treffer gegen einen wirklich starken Kontrahenten sind eine absolute Top-Leistung. Da kann ich nur ein Pauschallob an meine gesamte Mannschaft verteilen“, freute sich der Hammer Coach über das enorme Aufbäumen seiner Akteure. Von Spielbeginn an war das Treffen von enormer Dynamik geprägt. Auf der einen Seite die gesicherten Gäste, die ihren starken Rückraum nach vorne warfen und mit Speckmann und Gartmann zwei effektive Eins-gegen-Eins-Kämpfer in den Reihen hatten. Doch diesem torgefährlichen Sturm warfen sich die jungen Hausherren in der Abwehr mit absolutem Ehrgeiz entgegen. Offensiv ausgerichtet kaufte die Spielgemeinschaft dem Gegner schon frühzeitig den Schneid ab. „Da hat sich niemand geschont“, attestierte Mateina seiner gesamten Abwehrtruppe mit dem sicheren Schlussmann Patrick Krömer beste Noten.

Und vorne drückten die Hammer auf das Tempo. Clever geführt vom herausragenden Eike Jungemann, der insbesondere seinen ebenso starken Mitspieler David Wiencek mit sicheren Pässen in Scene setzte. Dazu lieferte auch Vincent Saalmann eine absolute Klasseleistung von außen oder bei schnellen Kontern ab. „Unser Spiel war jederzeit druckvoll. Und selbst wenn Akteure wie Jan Pretzewofsky oder Luca Tröster zur Entlastung eingewechselt wurden, blieb unser Auftritt stabil und dass bis in die Schlussminuten hinein“, erklärte der Coach. Tatsächlich verlief das Treffen lange Zeit wirklich ausgeglichen. Kein Team marschierte mit mehr als zwei Treffern nach vorn, so dass der Pausenstand (15:15) dem Spielverlauf entsprach. Auch nach dem Kabinengang zeichnete sich zunächst ein weiterführendes Kopf-an-Kopf-Rennen ab, wenngleich den Gastgebern nach zwei schnellen Treffern von Wiencek und Saalmann (17:15) bittere fünf Fehler den folgenden Spielminuten passierten. Zwei missglückte Abspiele, zwei weitere Fehlversuche von außen und ein verpatzter Strafwurf. LIT drehte den Rückstand in dieser Phase in eine knappe 20:19 Führung um. Doch die Gastgeber kamen zurück. Eine äußerst offensiv ausgerichtete SG-Abwehr und gleich drei Trefferserien führten die Hammer mit 30:27 (50.) nach vorn.

Selbst eine 2 Minuten Strafe gegen Hennig Lehmkemper und eine direkte Bewachung für David Wiencek warfen die jungen Hausherren nicht aus der Bahn. Nordhemmern indes verlor die Spur, kämpfte phasenweise mit der Brechstange und erzielte in den verbleibenden zehn Spielminuten lediglich vier Treffer. Hamm indes stürmte weiter geordnet nach vorn, erkämpfte sich gar drei Bälle in der Abwehr, die Saalmann, Wiencek und Tröster als Konter erfolgreich abschlossen. „Ich bin absolut begeistert“, eröffneten Tobias Mateina und sein Team nach dem 36:31 Heimsieg noch auf dem Spielfeld den Tanz in den Mai.

SG: Krömer, Mechelhoff- Pretzewofsky (1), Zyska, Lehmkemper (1), , Mrcela (2), Tröster (3),  Jungemann (4), Wiencek (12/3), Black (2), Ph. Schrage, Saalmann (11), Danz.

Oberliga

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