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Lena SilversIrgendwie hatte ASV-Trainer Helmut Fahn vor dem Heimtreffen seiner Mannschaft gegen die bislang sieglose DJK Westfalia Hörde schon eine Vorahnung: „Unser Gegner wird richtig kämpfen. Daher erwarte ich kein angenehmes Spiel“, hatte der Coach sein Team vor den mit 1:7 Punkten gestarteten Gäste hinreichend gewarnt. Nach dem 33:30 (16:14) Heimsieg kam das ungute Gefühl beim Hammer Trainer noch einmal hoch. „Das war heute absolut keine leichte Nummer, doch in einzelnen Spielphasen haben wir uns das Leben auch selber schwer gemacht “, fasste Fahn das soeben Erlebte in einem Satz zusammen. Wenngleich der Start in die Partie eigentlich vielversprechend für die Gastgeberinnen begann.

„Unsere Abwehr stand richtig fest und vorne haben wir ein hohes Tempo vorgelegt“, erkannte der ASV-Coach nach einer verheißungsvollen 5:1- und 7:2 Führung eigentlich klare Vorteile für sein Team. Dennoch fuchste den Coach die schwache Chancenauswertung gegen den bis dahin noch recht harmlosen Kontrahenten. „Wir hätten unseren Vorsprung sicherlich noch deutlicher ausbauen können“, ärgerte sich Fahn ein wenig, dass Hörde über 14:12 (25.) noch bis zum 16:14 Pausenstand Tuchfühlung hatte. Selbst als die achtfache ASV-Torschützin Lena Silvers nach dem Seitenwechsel zur Hammer 17:14 Führung traf, gaben die Gäste nicht auf. Sie änderten ihre Abwehrtaktik, nahmen wechselweise Sina Winter, Daniela Theisen oder Lena Silvers in Manndeckung und hatten mit dieser Überraschungsvariante tatsächlich Erfolg. „In dieser Phase haben wir nicht clever genug gespielt. Anstelle in die Abwehrlücken des Gegners zu stoßen haben wir zu schnell den Abschluss gesucht. Zudem spielten wir viel zu zentralisiert, meist nur über die Mitte“, erkannte Fahn doch einige Schwachstellen bei seinem Team. Über 24:23 (42.) zogen die Gäste wenig später bis zum 24:24 Remis sogar gleich. Doch das Spiel kippte in dieser Schlüsselphase nicht, weil Lena Silvers und Joyce Wicke zwei schnelle Treffer zur Hammer 26:24 Führung nachlegten. Eine Auszeit der Gäste sollte das Team wieder auf Kurs bringen, doch dazu fehlten dem Liga-Zehnten klar die spielerischen Möglichkeiten. Zumal die Angriffsordnung der Gastgeberinnen in der Schlussphase wieder stimmte worauf Helmut Fahn sein Team sogar ausdrücklich lobte: „Die Mädchen haben jetzt richtig gut gespielt. Sicher in der Abwehr und auch mit Übersicht im Sturm“, freute sich der Coach über problemlose Abschlussminuten, mit stets sicheren Führungen (29:25, 33:28) und einem verdienten 33:30 Heimerfolg für sein Team.

ASV: Truppat, Bolte- Jasper, Korell (1), Theisen (3), L. Steinhoff (1), Kayser (3), Winter (6), Wicke (1), Hillebrand (8), Gühnemann (2), Silvers (8).

Verbandsliga

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Di.  19:30-22:00 Uhr - FS
Do. 19:30-22:00 Uhr - ELÜ

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